Wii U – kein guter Start und trübe Aussichten

Seit drei Tagen können die Gamer in den USA ordentlich Wii U spielen, sofern sie es geschafft haben das erste Firmware-Update zu installieren.

Nintendo hat dabei nämlich ins volle gegriffen und das gute Stück hat eine Größe von satten 5 GByte. Das stelle aber manchen User vor große Probleme, denn auch in den USA ist nicht jeder Haushalt mit einer 20mBit Leitung gesegnet. Hinzu kam noch der große Ansturm auf die Server der zu einer weiteren Verschlechterung der Download-Rate führte.
Einige Besitzer gaben nach Stunden des Wartens genervt auf und brachen den Download ab. Das stellte sich jedoch als großer Fehler heraus, da sich die Geräte nach dem Abbruch nicht wieder einschalten ließen und auch vielen Händlern keine Konsolen zum Austausch bereit standen.
Eine offizielle Stellungnahme seitens Nintendo zu diesem Problem liegt bisher noch nicht vor.

Als nächstes Problem stellte sich die kleine Basic-Variante der Wii U mit 8 GByte dar. Denn nach der Installation des Firmware-Updates bleiben nur noch 3 GByte für eigene Dateien über. Wer sich also nach dem Update das Spiel „Nintendo Land“ installieren wollte, wurde bitter enttäuscht. Dieses Software benötigt 3.2 GByte Festplattenspeicher. Wer also zum Einsteiger Model gegriffen hat, darf auch gleich Geld für eine externe Festplatte mit einplanen. Und wenn wundert es, hier kommt das nächste Problem: An den USB-Port angeschlossene Geräte müssen eine eigene Stromversorgung besitzen. Das gilt nämlich auch für USB-Sticks. Diese können zwar auch verwendet werden, Nintendo rät allerdings davon ab.
Wer sich für die Premium-Variante der Wii U mit 32 GByte entschieden hat, hat damit natürlich kein Problem. Warum aber das Update bei dieser Version 7 GByte Speicher benötigt, bleibt weiterhin ein Rätsel.

Keine gute Zukunftsprognose für die Wii U sehen auch die Analysten.
Der Branchen-Analyst John Taylor von Arcadia:
„So um den Mai herum, wenn das Wetter wieder wärmer wird, wird es auch etwas herausfordernder für die Wii U werden. Bis dahin muss Nintendo wirklich gezeigt haben, was [an der Wii U] beeindruckend ist.“

Ähnlich sieht es auch Eric Handler von MKM Partners:
„Alle Third-Party-Publisher gehen sehr verhalten an die Wii U heran. Wir sehen nicht viele Wii-U-spezifische Titel. Es sind alles Portierungen. Niemand steckt gerade wirklich viel Geld in die Konsole. Die Third-Party-Publisher erkennen, dass Nintendo den Großteil des Software-Markts seiner Plattform selbst nutzen will.“

Denn die Hauptfrage die sich die meisten Analysten stellen: Wer ist überhaupt die Zielgruppe??

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