Das Bananenprinzip oder wie eine Betaphase zum Marketingmedium wird.Laut Fremdwörterbuch des Dudenverlags gilt für das Wort Betaversion folgende Definition:
Be|ta|ver|si|on, die; -, -en
Soweit also zur Definition des Wortes - was heutzutage alles als Betaversion bezeichnet wird, unterscheidet sich teils stark von dieser Bedeutung. So schimpfen Spieler über halbherzig fertiggestellte Spiele, welche trotz Betastadiums veröffentlicht wurden und Publisher laden zu Beta-Testphasen ein, welche sich vom endgültigen Produkt kaum bis gar nicht unterscheiden. Lange Zeit waren Betaphasen ein notwendiger Entwicklerschritt, um die Qualität eines Produktes zu prüfen, Fehler zu finden und diese zu beheben. An öffentliche Betaphasen dachte zu dieser Zeit noch niemand. Betatests wurden in den Entwicklerstudios, teilweise durch Mitarbeiter, teilweise auch durch extra zu diesem Zweck eingestellte Studenten und freie Mitarbeiter, hausintern durchgeführt. Ein schlecht verlaufener Test gefährdete unter Umständen nicht nur den Release-Termin, sondern konnte eine Kehrtwende der Entwickler bedeuten. Für viele Entwickler und auch deren Publisher war die Meinung der Spieler zu ihrem Produkt wichtig. So entschied man sich, ausgesuchten Personen, die sich sehr um entsprechende Titel verdient gemacht hatten, sei es durch eigene Internet-Portale zum Spiel oder dokumentierte Spielerfolge, an Betatests teilzunehmen, um Spiele den Bedürfnissen der zukünftigen Kunden besser anpassen zu können. Auch in dieser Zeit waren die anfänglichen Betaversionen eines Spiels nur selten identisch mit dem, was der Kunde zukünftig in den Händen halten sollte. Das Privileg einer Betatest-Einladung musste man sich erarbeiten. Datum ... 12.03.2010 Kategorie ... Spielewelt Meinungen ... 6 Kommentare Weitere zugehörige Artikel · Das Spielejahr 2011: Ein Rückblick und eine Vorschau· Figh7Club meets: Cain Sinopoulos · Figh7Club meets: Andreas Koch
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