[F7C Review] Skate 2 im Test

Nachdem Skate 2 in unserer Redaktion eintraf, wurde es von uns ausgiebig getestet. Eines ist gleich zu Beginn klar: Skate 2 ist definitiv eine Skate-Simulation und kein Arcade-Spiel wie die Titel aus der bekannten Tony-Hawk-Reihe.

Während des Vorspanns werden Skateboard-Fans eine Unmenge an bekannten Gesichtern wie Eric Koston, Danny Way und Pat Duffy wiedererkennen. Der Vorspann selbst ist ein eigener kleiner Film, der mit guten Schnitten und einigen lustigen Szenen aufwarten kann.

Im Anschluss an den Vorspann habt ihr nun die Gelegenheit, euren persönlichen Skater zu erstellen: Und er wird mit Sicherheit sehr persönlich, da ihr von der Haarfarbe über die Gesichtszüge, den Bartwuchs bis hin zur kompletten Kleidung vielfältige Möglichkeiten habt, um euren Skater individuell zu gestalten.

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Zusätzlich dazu habt ihr gleich zu Beginn die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen am Brett selbst vorzunehmen: Ihr könnt die Flexibilität der Achsen einstellen und so selbst festlegen, ober ihr lieber wendiger unterwegs seid oder euch mit rasanten Powerslides in die Kurve legt. Gleiches gilt für die Auswahl der Rollen, weichere Rollen bieten mehr Halt, härtere ermöglichen jedoch die schöneren Slides.

Eure erste Mission führt euch gleich in einen nahe gelegenen Skatepark, in dem ihr verschiedene kleinere Aufträge annehmen könnt. So könnt ihr zum Beispiel euren besten Trick an der Funbox zeigen oder die verschiedenen Rails und Ledges mit Grinds und Slides bearbeiten. Bei gelungenen Manövern wird ein Replay gespeichert, welches ihr euch später immer wieder anschauen könnt.

Gelenkt wird das Spiel zu einem Großteil direkt über die Analogsticks. Nur zur Beschleunigung verwendet ihr die X-Taste. Tricks führt ihr aus, indem ihr mit dem Analogstick bestimmte Bewegungsmuster ausführt. Für Einsteiger ist diese Mechanik sehr gewöhnungsbedürftig, ist man doch die Nutzung der klassischen vier Tasten aus vielen anderen Titeln gewohnt.

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Die Steuerung mit dem Analogstick macht die Ausführung eines bestimmten Tricks daher nicht immer einfach. Dies erweist sich gerade im Singleplayer-Modus als störend, da dort für einige Aufträge bestimmte Manöver gefordert sind.

Sein wirkliches Potenzial entfaltet Skate 2 dann auch in den anderen Spielmodi. Vor allem im Free-Play-Modus kommt wirkliche Skateboard-Atmosphäre auf, wenn man unabhängig die Stadt erkundet. Und das ist es auch, was Skateboard fahren seit Beginn an auszeichnet: Die Freiheit, jeden Spot so zu fahren, wie man selbst es möchte.

Fazit
Skate 2 ist eine echte Simulation und kein Arcade-Spiel. Daher wirkt der Singleplayer-Modus manchmal ein wenig gezwungen. Dies wird jedoch durch die großartige Atmosphäre im Free-Play-Modus wettgemacht. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase ist die Steuerung durchaus eingängig und die Manöver lassen sich größtenteils präzise ausführen. Für wahre Skateboard-Fans ist Skate 2 ein Muss, kommt doch bei keinem anderen Skateboard-Spiel eine so echte Atmosphäre auf.

Falls ihr mehr über Skate 2 wissen wollt, erhaltet ihr weitere Informationen auf der offiziellen Seite.
Kaibear
#1 · Kaibear · 05.02.2009 14:23
Jeah, diese Sportspiele sind nicht mein Ding, aber ich find die Reviews sind ne ganz gute Idee!
Prima geschrieben!

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