Hardware-NewsIn den Hardware-News dominiert derzeit natürlich, wie sollte es anders sein, die nahende Einführung der GeForce GTX 470 und 480. Ein Grund mehr, zu schauen wie AMD reagiert. Razer hingegen geht neue Wege bei der Ideenfindung für Produkte und ein neuer SSD-Trend macht nachdenklich.
Ati rüstet sich: Im März soll sie nun wirklich auf den Markt kommen zumindest auf dem Papier, die neue Generation von Nvidias Grafikkarten. Was auch immer die neuen Karten leisten, Konkurrent ATi möchte vorbereitet sein. Gerüchten zufolge soll ATi schon eine neue Grafikkarte mit dem Codenamen "Trillian" in Wartestellung haben, um Nvidia etwas entgegensetzen zu können. Wirklich neu wird "Trillian" aber wohl kaum sein, man geht davon aus, dass ATi seine ATI Radeon HD 5870 modifiziert und mit höherem Takt auf den Markt bringen wird. Ob das reicht, um Nvidia in Bedrängnis zu bringen, wird sich erst herausstellen, wenn Nvidias Karten endlich zeigen, was sie können. Trotz baldigem Release gibt es kaum Leistungsdaten der neuen Generation. Wirklich Sorgen muss sich AMD jedoch vorerst nicht machen, hat Nvidia gerade erst bekanntgegeben mit der Massenproduktion erst nach dem 30. April 2010 beginnen zu können. Nvidia vertröstet seine Kunden nicht das erste Mal.
Raptor fragt dich: Web 2.0 ist bekannt - User generieren Inhalte. Usergenerierte Eingabegeräte sind aber neu. Der Hersteller Raptor Gaming Technology sucht unter dem Motto "Die Maus - Eingabegerät der Zukunft" Ideen und Konzepte für neue Produkte. In meinen Augen ein zweischneidiges Schwert, die Zielgruppe nach ihren Wünschen fragen, ist sicher ein legitimes Mittel, um eigene Produkte zu verbessern. Liest man sich aber die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs durch, so möchte Raptor neben der Idee auch gleich Skizze der Maus, Funktionsbeschreibung und auch noch einen Werbetext für das entworfene Produkt. Man kann fast glücklich sein, die Maus nicht selber bauen zu müssen, um anschließend alle Rechte an Raptor abzutreten. Immerhin bekommt der Gewinner des Wettbewerbes eine Reise zur GamesCon in Köln sowie einen Raptor-Gaming PC geschenkt.
SSD bringt´s nicht? Immer mehr SSDs drängen auf den Markt, oftmals sinnvoll und sicher eine Bereicherung für den potenziellen Nutzer. Ein neuer Trend wundert mich derzeit, verspricht eine Solid State Disk doch vor allem Eines: Geschwindigkeit. In letzter Zeit bringen jedoch einige Hersteller externe SSDs auf den Markt. An sich eine lobenswerte Idee, führt eine weite Verbreitung der Technologie doch meist auch zu deutlichen Preissenkungen. Warum die Hersteller bei der verwendeten Schnittstelle für die neuen externen Festplatten auf USB zurückgreifen, will sich mir nicht erklären. USB verfügt nachweislich nicht über die Bandbreite, damit der enorme Geschwindigkeitsvorteil einer SSD zum Tragen kommt. Auch nicht, wenn es sich um USB 2.0 handelt. Die Hoffnung liegt derzeit auf der Weiterentwicklung der Schnittstelle USB 3.0, welche aber noch bei den wenigsten Nutzern vorhanden sein dürfte. Ebenso wie die Schnittstelle eSATA, dürfte auch USB 3.0 einige Zeit benötigen, um wirklich beim Kunden anzukommen. SSDs über eine USB-Schnittstelle anzuschließen, scheint für mich derzeit eher eine Marketing-Idee zu sein. Vorteil einer SSD bleibt natürlich die Unempfindlichkeit gegen mechanische Belastung, die normalen externen Festplatten in einigen Fällen noch zu schaffen macht. Den Preis für die neuen externen SSDs rechtfertigt das in meinen Augen jedoch nicht. Datum ... 19.02.2010 Kategorie ... Hardware Meinungen ... 5 Kommentare Weitere zugehörige Artikel · Logitech Wireless Headset G930 im Test· Wasserkühlungen oder warum Wasser und Technik ein gutes Tea... · Logitech „mausert“ sich!
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