Need for Speed NITROHübsches Menü mit dem Notwendigsten Vor allem mit dem wirklich intuitiven und eingängigen Wii Racing Wheel, mit dem ich für euch Need for Speed NITRO auf der Nintendo Wii angespielt habe. Nachdem ich im Optionsmenü, was sich übersichtlich und mit dem benötigten Funktionsumfang gestaltet, auch die richtige Controller-Einstellung gewählt habe, konnte ich das Lenkrad wie ein echtes anfassen und mich schon im Menü mit dem freischwebenden Gerät vertraut machen. Im Hauptmenü werde ich dann vor die Entscheidung gestellt, einen Arcade-Modus zu starten oder mich gleich in die Karriere zu stürzen. Erst vorgeschriebene Karriere, dann freie Fahrt Ich denke mir, dass für den optimalen Einstieg der Karrieremodus wohl am besten ist und werde mit der Namenseingabe aufgefordert, mein Profil zu erstellen. Anschließend kann ich aus zwei Wagen wählen, darunter ist auch der Volkswagen Type 2. Der traditionsreiche Bus soll es bei mir in den ersten Rennen richten und zwar in meinem eigenen Design. Genauso schräg, wie man das Hippie-Mobil oftmals auf der Straße sieht, kann ich im nächsten Menü verschiedene Farbgebungen wählen, die später über das Aussehen des Spiels mitentscheiden werden. Dazu zählt erst mal natürlich die Wagenfarbe. Über vordefinierte Farbsets habe ich eine große Auswahl, mein Design zusammen zu stellen. Anschließend wähle ich ein schickes Graffiti aus. Mit dem Graffiti gestalte ich die Stadt selber: Der Führende im Rennen bestimmt sozusagen die Malereien an Häusern und der Umgebung. Bei der Markierung handelt es sich um ein weiteres Merkmal, wie man über verschiedene Farb- und Formgebungen an der Strecke mit designen kann, sofern man denn die Position bestimmt. Anschließend komme ich in das erste karrierebezogene Klassenmenü. Es stehen mir die drei Möglichkeiten für C(Bronze)-, B(Silber)- und A(Gold)-Rennen zur Verfügung. Natürlich kann ich bei meinem Fortschritt erst mal nur Klasse C wählen, um mich mit dem gewählten Type 2 herumzuschlagen. Alle Wagen mit Ihren Eigenschaften und Klassenbezeichnungen findest du hier. Im nächsten Schritt bekomme ich eine Übersicht zu den fünf Städten Madrid, Singapur, Kairo, Rio de Janeiro und Dubai. Mich verschlägt es zu Beginn in die brasilianische Metropole, die mit einem Video eingeleitet wird. Leider kann ich mich aufgrund meines geringen Sternekontos (Sterne werden ähnlich wie in Need for Speed SHIFT vergeben: Je nach erfüllten Aufgaben, werden pro Rennen mehrere Sterne verteilt) bisher nur für diese eine Stadt entscheiden und wähle gezwungenermaßen Rio. Neues Event, neue Strategie Dann ist es endlich soweit: Über die Eventliste habe ich Zugriff auf - erst weniger, nach Spielfortschritt jedoch immer mehr – Events, bezüglich meiner Wagenklasse. Ich bin für euch einmal jedes Rennen gefahren. Folgendes erwartet euch in den verschiedenen Renn-Modi: Rundkurs-Rennen (rundenbasiertes Straßenrennen) In Rio stehen zwei verschiedene Streckenführungen zur Auswahl, dabei ist jede Strecke durch Abkürzungen und Verlängerungen gekennzeichnet. Für mich geht es auf dem ersten Kurs jedoch gleich mal in die Vollen. Mein Type 2 benötigt einen guten Start, um ordentlich vom Fleck zu kommen. Schön umgesetzt, da man nicht auf Anhieb einen perfekten Start hinbekommt. Und Feuer: Wie auf vielen anderen Events, kommt es hier auf mehrere wichtige Dinge an. Grundsätzlich kann man Punkte beispielsweise über das Fahren im Windschatten, das Anrempeln von Gegnern oder Polizisten, oder das Springen über Hügelkuppen erhalten. Ein wichtiges Feature ist der Nitro-Button. Mein Vorrat lädt sich bei erhöhter Geschwindigkeit von alleine auf, aber jetzt kommt’s: Nur wenn man unbeschädigt ist, sorgt das Rasen für einen vollen Nitro-Balken. Jetzt kommen die Power-Ups zum Einsatz, die ich während des Rennens auf der Strecke einsammeln kann. Mit dem Power-Up, das sich wie ein Schraubenschlüssel darstellt, habe ich die Möglichkeit den Wagen wieder in Schuss zu bringen, so dass sich meine Nitro-Anzeige wieder füllen kann. Ohne Nitro hat man schlechte Karten, denn die schnellen Schübe sorgen für ein flinkes Voranschreiten und Aufholen, wenn man beispielsweise von den Cops abgedrängt wurde. Genau das ist bei mir gerade passiert und schon kommt das zweite Power-Up zur Geltung, mit dem man sich die lästigen Gesetzeshüter vom Leibe schaffen, bzw. sie auf einen deiner Gegner umlenken kann. Mit dem Power-Up der Polizeimarke kann ich mir einen Gegner auf der Strecke wählen, um den sich die Polizei kümmern soll – mehr Freiheit für mich. Booost! Eliminator-Rennen (Ausscheidung nach 30 Sekunden) Im Eliminator-Rennen kommt es vorrangig darauf an, erst gar nicht so weit zurück zu fallen. Ähnlich wie das Knock-Out-Prinzip fliegt alle 30 Sekunden der letzte Wagen aus dem Rennen. Man sollte also immer auf seinen reparierten Wagen achten. Drift-Challenge (Driftpunkte sammeln) In der Drift-Challenge kommt es auf die weitesten Drifts an, um die Punkte möglichst hoch zu treiben. Dabei hilft dir die Handbremse enorm. Durch das Betätigen fällt der Wagen gleich in einen kontrollierten Drift-Modus. Das Problem an der Geschichte ist, dass man nur mit hohen Geschwindigkeiten den Drift-Multiplikator aufstocken kann. Die Handbremse wirkt nach zu häufiger Betätigung eher kontra-produktiv. Natürlich muss man sich auch hier der Polizei stellen. Radarfallen (Summe aus allen Radarfallen) In diesem Modus gilt es punktuell eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Auf der Strecke sind mehrere Radarfallen aufgebaut, die möglichst schnell durchfahren werden müssen. Dabei reicht es aber nicht an einem Blitzer schnell zu sein. Das Ergebnis aller Radarfallen wird anschließend summiert und gegenüber gestellt – Ausruhen ist nicht! Drag-Rennen Beim Beschleunigungsrennen kann man im Gegensatz zu allen anderen Modi nicht frei lenken. Das Bewegen des Wheels wechselt lediglich die Spur, auf der ich mich gerade bewege. Der Spurenwechsel ist natürlich wegen dem Überholen und dem Gegenverkehr absolut notwendig. Was ebenso einzigartig ist: Selbst schalten! Man bestimmt selbst, wann man die Gänge hoch schaltet. Das hat natürlich Einfluss auf deine Beschleunigung. Die Nitro-Taste hilft hier vielleicht, kleine Fehler zu verzeihen. Fazit Dass die Wii keine Grafik-Wunder hervorbringt, dürfte weitläufig bekannt sein. Demzufolge sind die Strecken und Wagen nicht unbedingt die schönsten. Trotzdem können sich die Wagen-Modelle sehen lassen. Im Vergleich zur Strecke machen die auf mich einen hübschen Eindruck und sind dem Original sehr ähnlich. Wenn es jedoch um die Texturen geht, wirkt das eigens erstellte Schema in Führungsposition eher breiig, als individuell gestaltet. Die Funktion an sich ist aber nett umgesetzt worden. Spaß bringen die verschiedenen Spielmodi. Man denkt zwar anfangs oft ‘schnell ist immer gut‘ - aber falsch: Die Modi sind so gewählt, dass ein strategisches Fahren selbst in einem Arcade-Racer Sinn macht. Vollgas und los ist also nicht möglich, dafür sind dem Spiel zu viele verschiedene Möglichkeiten gegeben, das Rennen doch noch umzudrehen. Sei es mit den Power-Ups oder den Cops, die einem schnell und vor allem intelligent das Leben zur Hölle machen können. Für einen leichten Einstieg gibt es die Fahrhilfe für Need for Speed NITRO, dem Vollpreis-Racer mit kleinen Grafikeinbußen, der im Arcade-Modus mit mehreren Mitspielern zu einem wirklich lustigen und packenden Unterfangen wird. Datum ... 06.11.2009 Kategorie ... Spiele ... Previews und Reviews Meinungen ... 1 Kommentar Weitere zugehörige Artikel · Ein Blick zurück: American McGee's Alice· Dragon Age Legends: Einführungsguide und Erklärung der Attri... · Brink: Dies ist kein Vergleich
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