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Clanbuilding Tutorial - Teil 2: Verwaltung

„Viele Köche versalzen die Suppe“, heisst es im Volksmund. In der Tat spiegelt diese Phrase ein Grundproblem des Managements der Spielerverwaltung wider. Es geht um die grundlegende Frage ob man als Clanleitung die Zügel fest in der Hand halten sollte oder lieber die Mitglieder entscheiden lässt. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Hierbei ist es also nun entscheidend den richtigen Mittelweg zu finden.

Der erste Baustein ist ein Clanleader, der in der Regel, kein eigener Spieler sein sollte. Ein solches Doppelleben geht zu Lasten beider Interessen. Die entsprechende Person muss abwägen was ihr nun wichtiger ist. Der Clanleader sollte für seine Leute immer ein offenes Ohr haben, jedoch eine ganz klare Aufgabendifferenzierung vornehmen. Stellen wir uns vor, dass zehn Leute auf den Chef zukommen und einen Bouncer oder eine Registrierung im Teamspeak haben wollen. Ganz klar: das ist ineffizient!
Somit schliesst sich der zweite Baustein nahtlos an den ersten an: es müssen also Träger weiterer Aufgabenbereiche gefunden werden. Diese können, je besser die Aufgaben verteilt werden, auch Spieler sein. Es empfiehlt sich eine Aufteilung in:

Chefredakteur: Der Chefredakteur verwaltet selbstständig seine Redakteure. Er sollte kurz Rücksprache mit dem Clanleader nehmen wenn er weitere Redakteure braucht oder einstellen will. Über Inhalte kann er selbst bestimmen, muss im Zweifelsfall aber auch für seine Entscheidungen geradestehen. Gerade die Position des Chefredakteurs ist im Clan wichtig und muss von einer verantwortungsvollen Person besetzt werden. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Über die News gestaltet sich die Homepage bzw. das Aussehen und der Ruf nach außen. Dies lässt sich unter anderem dadurch belegen das große Clans auch mit die größten und bestbesuchten Pages haben.

Webdesigner: Das Aufgabenspektrum ergibt sich schon aus der Bezeichnung. In Erweiterung seines Aufgabenfeldes kann er im Zweifelsfall auch noch die Position des Technical Directors (siehe unten) übernehmen. Es empfiehlt sich aber grundsätzlich das der Webdesigner eng mit der Redaktion, bzw. dem Chefredakteur, zusammenarbeitet. Das sollte aus den Gründen gesehen, das der Webdesigner interessante News noch verfeinern oder besser in die Homepage einarbeiten kann. (zB als Topnews)

Technical Director: Der Libero des Clans. Der Technical Director sollte über die Grundkenntnisse von IRC, Teamspeak, die Gameserver und Co verfügen. Er ist die erste Anlaufstelle für die Mitglieder in solchen Fragen. Erweiternd empfiehlt es sich wenn er auch von Hardware Ahnung hat und sozusagen die „Mama“ des Clans ist für jedes Wehwehchen.

Marketing Director: Zum Marketing Director gehört natürlich noch der ein oder andere Marketing Assistant. Letztere haben aber mit den Spielern nichts zu tun, sondern kümmern sich einzig und alleine um die Firmen und/oder Sponsoren. Der Chef dieser Abteilung soll aber darüber hinaus als Bindeglied zwischen eigener Abteilung, Clanleitung und Spielern stehen. Die Spieler fragen an was geht und was nicht. Mit der Clanleitung ist abzusprechen an wen was geht und was nicht, bzw. was überhaupt vorhanden ist und was nicht. Die eigene Abteilung ist zu überwachen, damit z.B. vermieden wird das bei einer Firma zwei Anfragen eintreffen.

Generell gilt bei den Funktionsträgern, das je nach Größe des Clans ein Stellvertreter benannt werden sollte. Desweiteren sollte den neuen Squads gleich diese Funktionsverteilung eingetrichtert werden.

Wie hält man aber nun seine Leute bei der Stange? Wie schafft man die Eingangs erwähnte Balance?
Das erste Mittel hierzu haben wir kennen gelernt – Ordnung kommt halt immer gut. Im weiteren noch eine Möglichkeit um die Stimmung hoch zu halten, bzw. Probleme frühzeitig zu erkennen. Aller zwei Wochen, bis mindestens einmal im Monat, sollte es eine Leitungssitzung geben. Hierbei treffen sich Squadleader und Funktionsträger. Auch Interessierte können eingeladen werden, sofern die Ordnung gewahrt wird. Im Vorfeld müssen die Squadleader zur Pflicht gerufen werden um die Stimmung im Squad zu sondieren, um eventuelle Probleme ansprechen zu können.

Alle diese Ideen sind Anregungen. Sie können abgeändert oder gänzlich verändert werden. Wie immer gibt es kein absolutes Rezept. Offene Augen und Ohren bleiben im Endeffekt das A und O des Managements.



Erstellt ... 06.01.2008
Autor ... matze
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