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„Viele Köche versalzen die Suppe“, heisst es im
Volksmund. In der Tat spiegelt diese Phrase ein Grundproblem des
Managements der Spielerverwaltung wider. Es geht um die grundlegende
Frage ob man als Clanleitung die Zügel fest in der Hand halten
sollte oder lieber die Mitglieder entscheiden lässt. Beides hat
seine Vor- und Nachteile. Hierbei ist es also nun entscheidend den
richtigen Mittelweg zu finden.
Der erste Baustein ist ein Clanleader, der in der Regel, kein
eigener Spieler sein sollte. Ein solches Doppelleben geht zu Lasten
beider Interessen. Die entsprechende Person muss abwägen was ihr
nun wichtiger ist. Der Clanleader sollte für seine Leute immer
ein offenes Ohr haben, jedoch eine ganz klare Aufgabendifferenzierung
vornehmen. Stellen wir uns vor, dass zehn Leute auf den Chef zukommen
und einen Bouncer oder eine Registrierung im Teamspeak haben wollen.
Ganz klar: das ist ineffizient! Somit schliesst sich der zweite
Baustein nahtlos an den ersten an: es müssen also Träger
weiterer Aufgabenbereiche gefunden werden. Diese können, je
besser die Aufgaben verteilt werden, auch Spieler sein. Es empfiehlt
sich eine Aufteilung in:
Chefredakteur: Der
Chefredakteur verwaltet selbstständig seine Redakteure. Er
sollte kurz Rücksprache mit dem Clanleader nehmen wenn er
weitere Redakteure braucht oder einstellen will. Über Inhalte
kann er selbst bestimmen, muss im Zweifelsfall aber auch für
seine Entscheidungen geradestehen. Gerade die Position des
Chefredakteurs ist im Clan wichtig und muss von einer
verantwortungsvollen Person besetzt werden. Die Gründe liegen
klar auf der Hand: Über die News gestaltet sich die Homepage
bzw. das Aussehen und der Ruf nach außen. Dies lässt sich
unter anderem dadurch belegen das große Clans auch mit die
größten und bestbesuchten Pages haben.
Webdesigner: Das Aufgabenspektrum ergibt sich schon aus
der Bezeichnung. In Erweiterung seines Aufgabenfeldes kann er im
Zweifelsfall auch noch die Position des Technical Directors (siehe
unten) übernehmen. Es empfiehlt sich aber grundsätzlich das
der Webdesigner eng mit der Redaktion, bzw. dem Chefredakteur,
zusammenarbeitet. Das sollte aus den Gründen gesehen, das der
Webdesigner interessante News noch verfeinern oder besser in die
Homepage einarbeiten kann. (zB als Topnews)
Technical Director: Der Libero des Clans. Der Technical
Director sollte über die Grundkenntnisse von IRC, Teamspeak, die
Gameserver und Co verfügen. Er ist die erste Anlaufstelle für
die Mitglieder in solchen Fragen. Erweiternd empfiehlt es sich wenn
er auch von Hardware Ahnung hat und sozusagen die „Mama“
des Clans ist für jedes Wehwehchen.
Marketing Director: Zum Marketing Director gehört
natürlich noch der ein oder andere Marketing Assistant. Letztere
haben aber mit den Spielern nichts zu tun, sondern kümmern sich
einzig und alleine um die Firmen und/oder Sponsoren. Der Chef dieser
Abteilung soll aber darüber hinaus als Bindeglied zwischen
eigener Abteilung, Clanleitung und Spielern stehen. Die Spieler
fragen an was geht und was nicht. Mit der Clanleitung ist
abzusprechen an wen was geht und was nicht, bzw. was überhaupt
vorhanden ist und was nicht. Die eigene Abteilung ist zu überwachen,
damit z.B. vermieden wird das bei einer Firma zwei Anfragen
eintreffen.
Generell gilt bei den Funktionsträgern, das je nach Größe
des Clans ein Stellvertreter benannt werden sollte. Desweiteren
sollte den neuen Squads gleich diese Funktionsverteilung
eingetrichtert werden.
Wie hält man aber nun seine Leute
bei der Stange? Wie schafft man die Eingangs erwähnte
Balance? Das erste Mittel hierzu haben wir kennen gelernt –
Ordnung kommt halt immer gut. Im weiteren noch eine Möglichkeit
um die Stimmung hoch zu halten, bzw. Probleme frühzeitig zu
erkennen. Aller zwei Wochen, bis mindestens einmal im Monat, sollte
es eine Leitungssitzung geben. Hierbei treffen sich Squadleader und
Funktionsträger. Auch Interessierte können eingeladen
werden, sofern die Ordnung gewahrt wird. Im Vorfeld müssen die
Squadleader zur Pflicht gerufen werden um die Stimmung im Squad zu
sondieren, um eventuelle Probleme ansprechen zu können.
Alle diese Ideen sind Anregungen. Sie können abgeändert
oder gänzlich verändert werden. Wie immer gibt es kein
absolutes Rezept. Offene Augen und Ohren bleiben im Endeffekt das A
und O des Managements.
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