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... 02.10.2012 13:57
Peter Molyneux: "We're f***ed"Mit diesen gänzlich aus dem Kontext gerissenen Worten beschreibt Peter Molyneux ein mögliches Szenario nach dem Release seines neuesten Wunderwerks 'Curiosity'. Auf der Eurogamer Expo hat Peter Molyneux ein ausführliches Interview zu seinen Plänen, Befürchtungen und Hoffnungen für sein neues Spiel Curiosity gegeben. Das sehr lesenswerte Interview von einem der wohl kreativsten Köpfe der heutigen Spieleindustrie gibt es bei den Kollegen von EuroGamer. Um euch einen entsprechenden Kontext zu geben, findet ihr im Folgenden einige Hintergrundinformationen zu Molyneux, seinem neuen Spiel und seinen Plänen für die Zukunft. Peter Molyneux ist dafür bekannt das Medium Computerspiel etwas anders zu betrachten als der durchschnittliche Spieledesigner. Mit unorthodoxen Antworten auf bestehende Fragen und gänzlich neuen Herangehensweisen an bis dato unerschlossene Designareale hat er Klassiker wie Populous, Dungeon Keeper und Theme Park erschaffen. Spiele die im Alleingang neue Genres begründet haben. Da ein Freidenker wie er sich bei einem mehrere Tausend Leute fassenden Konzern wie der sprichwörtliche Vogel im goldenen Käfig fühlt, war niemand überrascht, als er im März 2012 Microsoft den Rücken kehrte um sich persönlichen Projekten zu widmen. Um seine Ideen umzusetzen, gründete er kurzerhand sein eigenes Spielestudio: 22Cans. Mit diesem will er in 22 kleineren Spiele-Experimenten die Erfahrungen sammeln, die notwendig sind, um das nächste große, Genre-revolutionierende Computerspiel zu erschaffen. Das erste Experiment wurde auf den Namen Curiosity getauft und dreht sich um die namensgebende Charaktereigenschaft. Einziges Spielziel ist es, einen Würfel, welcher aus 60 Milliarden Blöcken besteht, bis zum letzten Stein abzutragen. Ein Klick auf einen der Blöcke und er verschwindet. Ist man der Spieler, welcher den letzten Stein zerstört, erhält man als einziger Zugang zum im Würfel versteckten Geheimnis. Laut Molyneux' Worten sei dieses "life changing". Um die eigenen Chancen zu maximieren, kann man für £50.000 eine Spitzhacke erwerben, die pro Schlag 100.000 Blöcke auf einmal zerstört. Der Clou: Es gibt nur eine einzige. Ob es sich dabei nun um unverhohlene Abzocke oder ein vertretbares Experiment handelt, sie einmal dahingestellt. Molyneux' Projekte sind nicht immer ganz unumstritten. Besonders seine vollmundigen Ankündigungen von sich in der Entwicklung befindlichen Projekten haben sich in der Vergangenheit mitunter als Halbwahrheiten herausgestellt. Es wird also interessant sein, zu sehen was passiert, wenn Tausende von Spielern in den nächsten Wochen auf ihren iPhones, iPads und Androids gemeinsam versuchen werden, das Geheimnis von Curiosity zu lüften. Und ob die £50.000 Spitzhacke einen Besitzer findet. Relevante Links » Datum ... 02.10.2012 13:57 Kategorie ... Mobile Meinungen ... 6 Kommentare Diskussionen ... Zum Forum Weitere News in dieser Kategorie · Curiosity wird Pay2NotPlay· Sonic 1 für Android und iOS· Genie-Streich oder das sinnloseste ...· Angry Birds Trilogy: gruseliger Lau...· Angry Birds jetzt auch im Weltall· Kostenlos SMS versenden: Eine App m...
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