Gesellschaft und Soziales ... 24.08.2010 12:04

Zocken gegen ADS

Wie eine britische Studie nun belegt, ist zocken doch gut für die Gesundheit. In England gab es eine Studie, in der zehn unter ADS leidende Kinder einen virtuellen Rennwagen mit ihren Gedanken steuern mussten.
Von der englischen Universität von Hertfordshire ist von der Professorin Karen Pine ein Verfahren veröffentlicht worden, um Kindern, die unter ADS ( Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ) leiden, nicht mit Medikamenten wie Ritalin behandeln zu müssen, sondern ihnen auf eine neue Art zu helfen. Medikamente wie Ritalin haben nachweislich Nebenwirkungen, die den Patienten schwer zu schaffen machen können. Genau dafür hat Karen Pine das Verfahren "Play Attention" entwickelt, wo die Kinder allein mit ihren Gedanken einen virtuellen Rennwagen über die Piste peitschen. Je mehr sich diese Kinder auf das Spiel konzentrieren, desto schneller und genauer fährt das Rennauto über die Strecke.
Dank dieser Methode sollen bald auch andere Krankheiten wie beispielsweise Phobien durch virtuelle Simulationen geheilt werden können. Es. werden darüber bereits weltweit Studien hierzu gemacht und das mit Erfolg. Da sieht man es mal wieder: Zocken kann auch heilende Wirkungen haben.
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