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Real Life
... 21.10.2011 10:32
...und was wurde eigentlich aus kino.to?Im April kam der Strafantrag, im Juni die Durchsuchungsaktion. Nun wurde in Leipzig Anklage gegen einen der mutmaßlichen Betreiber erhoben. Warum die Erhebung der Anklage vier Monate auf sich warten lassen hat, wird klar, wenn man den Umfang der Klageschrift betrachtet. Der Koloss an Unterlagen, der von der Generalstaatanwaltschaft eingereicht wurde, ist 15.000 Seiten dick. Als Grund für die Anklage wird die gewerbsmäßige Urherberrechtsverletzung in über eine Million Fällen genannt. Im Juni berichteten wir euch, dass nach dem Strafantrag der GVU eine Sonderermittlungseinheit Sachsens die mutmaßlichen Betreiber des Portals dingfest gemacht hat, 13 Verantwortliche wurden verhaftet. Nun sind immer noch sechs Personen in Gewahrsam und warten auf ihre offizielle Anklage. Sowohl die Generalstaatsanwaltschaft, wie auch die GVU bezeichnen bezeichnen kino.to als "parasitäres Geschäftsmodell". Denn die Streamhoster, auf die das Portal verlinkt, wurden zum Teil von den Verantwortlichen selbst betrieben. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung umfasste die Datenbank mehr als 30.000 Spielfilme und Serien. So habe man laut den Anklägern den Nachschub durch bezahlte Uploader sichergestellt und mit Werbebannern Einnahmen von mindestens 14,6 Millionen Euro allein im letzten Jahr generiert. Als Höchsstrafe für die Betreiber werden 15 Jahre genannt. Relevante Links » Datum ... 21.10.2011 10:32 Kategorie ... Real Life Meinungen ... 11 Kommentare Diskussionen ... Zum Forum Weitere News in dieser Kategorie · Todesstern Reloaded- Nun auch eine ...· Stellenausschreibung: Die USK sucht...· Einen guten Rutsch wünscht das Figh...· Frohe Weihnachten!· Weihnachten: "Warum, Wieso, Weshalb...· Der Aufstieg und Fall des John McAf...
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