Death Stop: Der Crash Course 2.0?

Für einige Spieler war der neueste kostenlose Download-Inhalt für Left 4 Dead, genannt Crash Course, eher weniger berauschend. So empfanden vielerlei Hobby-Überlebende die Umgebung einfach für zu kahl und eintönig. Der Gedanke "Das geht doch viel besser!" kann hier im Kopf herumschwirren. Und ja, das geht sogar besser! Denn die Custom-Campaign Death Stop könnte schon fast als "Crash Course 2.0" bezeichnet werden! Doch warum? Nun, in meinem Fazit erläutere ich dies! Wer wissen möchte in welche Kapitel hier die Kampagne aufgeteilt ist und zudem auf Bilder nicht verzichten möchte, der liest auch den Mittelteil!





Your Ship is sunk!
Euer Schiff, welches vermutlich noch von Death Toll stammte, ist gesunken und ihr seid mitten im verseuchten Nirgendwo. Von einer kleinen Küstenlinie wird hier erst einmal die Ausrüstung geholt und dann geht es auch schon hoch zu einem kleinen Bahnhof! Hier beginnt auch schon das Auffinden von allerlei witzigen Details. So findet ihr einen kleinen Schrank mit Waffen, Medi-Kits und Munition. Nichts ahnend habe zumindest ich diesen geöffnet ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Als ich dann den Hebel nach unten drückte, erhallte im wunderbaren aufleuchtendem Rotlicht ein Alarmsignal, welches mit dem pulsierendem Licht wunderbar harmonierte. Ja es war so harmonisch, dass gleich ein paar dutzend Infizierte von der Party angelockt wurden! Nun, solche Details bringen Spaß und wenn ihr den Bahnhof hinter euch gelassen habt, geht es auch schon gleich rein in eine kleine Stadt.



It's your shout!
Die Zeichen der Apokalypse sind deutlich in diesem kleinen Städtchen zu sehen. Verwüstete Straßen und verwüstete Gebäude. Hier haben die Menschen noch versucht der Seuche, welche sie zu aggressiven Kannibalen macht, zu entfliehen. Die Anzahl eurer Gegner vermag aber nicht vom Erfolg des Vorhabens zu zeigen. Auf den Straßen der Kleinstadt müsst ihr euch den Weg durch Lokale und einen Waffenladen bahnen, bis ihr schließlich in der Kanalisation ankommt!



What's that smell?
Wirklich dufte ist es im vorletzten Kapitel nicht unbedingt. Dafür ist dieses Kapitel aber eine gelungene Abwechslung zu den vorherigen Kapiteln und bringt ein bisschen Klaustrophobie mit ein! Durch die stinkende Kloake und mehrere Stinker, anders kann man Zombies, die gerne in der Kanalisation hausen nicht nennen, gekämpft, verwehrt euch nur noch ein Schutztor den Weg nach oben. Habt ihr das Öffnen des Tores überlebt, findet ihr euch wieder bei schönstem Mondschein vor einem Tunnel wieder. Bedauerlicherweise müsst ihr dann aber feststellen, dass dieser leider eure einzige mögliche Zuflucht ist.



The last stop...
Der Name könnte hier Programm sein falls ihr nicht konzentriert genug im Team hier vorgeht. Im Tunnel führt euch euer Weg durch eine kleine Kanalisation und nachdem ihr beinahe unter einem Auto begraben wurdet oder durch die aufgehetzte Meute verspeist wurdet, habt ihr nach einigen Minuten die Tankstelle erreicht. Hier spielt ihr die letzten Minuten eures virtuellen Lebens. Sichtlich geschwächt vom Weg, erreichen unsere Überlebenden das Radio im nebenstehenden Diner und während ihr auf den rettenden Militärtrupp wartet, müsst ihr eure Waffen gekonnt genug einsetzen um den Feinden den Gar auszumachen! Es empfiehlt sich hier beim ankommenden Tank in das Gebäude-Innere oder das Dach zu gehen, denn die vielen Fahrzeuge und explosionsgefährdeten Zapfsäulen sind hier eine regelrechte Todesfalle! Schlussendlich werdet ihr von einem Mannschaftstransporter abgeholt und habt zumindest diese höllische Gegend hinter euch gelassen!




Fazit
So langsam scheint in Sachen Community-Inhalten eine richtige Detail-Bewegung im Gange zu sein. Denn wie schon letztens Vienna, so hat auch Death Stop eine absolut grandiose Detailtiefe! Der Waffenladen mit allen Maschinen und Zubehören oder ein verwüstetes Lokal schauen einfach liebevoll gestaltet aus! Auch das Mapping insgesamt fiel zumindest mir nur positiv auf! Die verwendeten Texturen sind alle dezent und vor allem passend gesetzt und es sieht alles sehr stimmig aus! Es gab keinerlei groben Bugs, nur die KI-Kollegen wollten einige male nicht ganz folgen. Apropos KI-Kollegen. Wer gerne Singleplayer spielt, sollte den Schwierigkeitsgrad beim ersten Spielen nicht zu hoch setzen. Hier spreche ich Frustgefahr aus. Speziell im letzten Level sterben eure Computer-Freunde gerne und das Vorankommen erschwert sich immens! Was euch bei Valves Crash Course an Details und Mapping-Liebe gefehlt hat, ist hier vorhanden! Nur allein eine fehlende Versus-Möglichkeit stößt hier bis zum perfekten Spieleerlebnis auf!
Wer jetzt gerade noch die letzten Tage vor der Veröffentlichung von Dead Before Dawn, Left 4 Dead 2 bzw. der Demo eine gekonnte Ablenkung sucht, darf hier beherzt zuschlagen und Spaß haben! Den ganzen Spaß könnt ihr HIER bei den Kollegen von www.l4dmaps.com herunterladen!

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Zocken ;)
Der Blaue Fuchs
#1 · Der Blaue Fuchs · 28.10.2009 23:53
Dead before dawn ohne versus und finale gibts an halloween zu bestaunen, eher nich so der reißer
dafür dass man die 2 gb dann 2mal laden muss:-D
Kaibear
#2 · Kaibear · 29.10.2009 10:45
@Blauer Fuchs, wer sagt das? Darth_Brush hat mir gesagt dass sie alles tun werden und er sagte mir zudem dass er grad nur noch an der letzten Map arbeitet. Ich bin optimisstisch und sehe schon eine komplette Kampagne herbei mit Ende. Und wenns halt fehlt, kommt es später nach. Die Campaign ist in der jetzigen Fassung immer noch das Beste was ihr als Custom-Content gespielt haben werdet! 2Gb is sie groß, komprimiert aber schon unter 1GB von daher weniger tragisch ;)

Außerdem geht es hier ja um Death Stop, welches sich jeder mal anschauen sollte!
Der Blaue Fuchs
#3 · Der Blaue Fuchs · 29.10.2009 14:46
http://www.l4dmods.com/index.php?op tion=com_content&view=article&id=275: four-days&catid=67:dead-before-dawn&I temid=15

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